Jenz reagiert auf die steigende Nachfrage nach traktorgetriebenen Mobilhackern und stellt auf der KWF-Tagung in Schmallenberg den neuen HEM 581 Z vor. Bei der Aufarbeitung von Waldrestholz zu Hackschnitzeln sei Mobilhacker plus Traktor nach wie vor die wirtschaftlichste Alternative ist man bei Jenz überzeugt.
Die kommende neue Traktorgeneration mit bald mehr als 290 kW (400 PS) Antriebsleistung erfordert eine Weiterentwicklung des bisherigen Maschinenkonzepts. Die daraus entstandene neue Maschine führt die Bezeichnung HEM 581 Z. Hauptcharakteristikum der neuen Maschine ist der um 20 cm verbreitete Einzug. Daher rührt auch die Bezeichnung HEM 581 Z, das heißt 561 + 20 ergibt 581. Der Hacker ist ausgelegt für die Zerkleinerung von Stammholz bis zu einem Durchmesser von 56 cm. Für die zügige Verarbeitung von großen Volumen oder Wurzelanläufen wurde die Einzugsöffnung auf jetzt 68 cm erweitert, sodass sich eine Einzugsfläche von insgesamt 0,816 qm ergibt.
Auf die neu Traktorengeneration reagiert Jenz, indem die gesamte Antriebsleistung nicht mehr über einen Hauptriemen geführt, sondern in Bezug auf die beiden Hauptleistungsträger (Trommel + Ventilator) aufgeteilt wird. Durch das neue Konzept steigt die zulässige Antriebsleistung von 235 kW auf über 350 kW. Beide Riemen sind jeweils mit einer Kupplung ausgerüstet, die automatisch, unabhängig voneinander, betätigt werden können. Durch die Aufteilung des Einkuppelns wird der Schlepper beim Kupplungsvorgang noch mehr entlastet. Für den Antrieb der Hydraulikpumpe ist jetzt kein weiterer Riemen mehr nötig, die Pumpe ist wartungsfrei direkt an der Hauptantriebswelle angeflanscht.
Darüber hinaus hat Jenz bei dem neuen Modell den Siebkorbwechsel deutlich vereinfacht. Die komplette Rückwand des Hackers wird nach hinten geöffnet, dabei rutscht das Sieb auf einer Führung aus dem Maschinenständer heraus und kann einfach mit dem Ladekran herausgehoben werden.
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